Thementage vor dem letzten Schultag

Stille und Andacht liegen über den Gemäuern des alt ehrwürdigen Gebäudes an der Westernstraße 29 im idyllischen Wernigerode, der bunten Stadt am Harz. Der Harz, das Gebiet, welches schon Dr. Faust und Mephistopheles als Rückzugsort diente, und welcher in seinem Herzen die weit mehr als einen Kilometer hohe Erhebung hat, zu dem vor über 150 Jahren ein berühmter, deutscher Schriftsteller bei seiner Ankunft in etwa Folgendes schrieb: Müde Beine, nichts als Steine, Aussicht keine, Heinrich Heine
.
Dienstag, 18.04.2006: "Schlafen gehen"
Die Ruhe wird durch Strömungen aus leisem Getuschel durchflossen, der Auftritt einer Gruppe merkwürdig anmutender, menschelnder Personen wirft einen Schatten der Unruhe voraus. Was dort zu sehen ist, ist ein deutliches Indiz für eine Woche, die noch seines Gleichen suchen werden wird.
Man beobachtet Szenen, die Unbeteiligten die Gefühle von Scham und Belustigung zugleich ereilen lassen: Es sind Schüler, solche Art von Schülern, die im April und Mai, dieses bis zu diesem Tage nicht sehr warmen oder gar sonnigen Jahres 2006, ihre schulischen Kenntnisse unter Beweis stellen möchten, um einen Wisch namens Abitur erhalten zu dürfen. Doch diese nach Auszeichnung strebende Elite verhält sich alles Andere als elitär. Sie haben scheinbar vergessen ihre Schlafkleidung mit ihrer Alltagskleidung zu tauschen, eher wahrscheinlich ist jedoch der Drang nach Aufmerksamkeit und erscheinen wohlmöglich aus diesem Grund in seidenen Schlafanzügen, hübsch anzusehenden Negligées an dazu nicht ganz passenden Männerkörpern oder tragen Holzlatten mit der leicht irritierend-obszönen Aufschrift: Morgenlatte
, um den Hals.
Doch führt nicht vielleicht genau dieses Gruppenverhalten zu einer Art Solidarität, einem wohlbefindlichen Miteinander, einer zumindest für diese Zeit eng gebundenen, gefestigten Gemeinschaft? Wer weiß das schon?
Nichtsdestotrotz: Ist dieses Verhalten ein Anzeichen für gesteigertes Selbstbewusstsein oder schlichte Gedankenlosigkeit? Ist eine Differenzierung gar unmöglich?
Fotos (in der Schule):
Frühstück: Ynne, Kerstinsche und Schnatti
Linda, Uschi und Ynne
Carlo pennt
Katte
Rini mit Kuscheltier
Piechi, Annemie und Madelaine
Piechi mit ihrem Stoffpferd
Christel
Kerstinsche & Katte
Christo mit Diddle®-Maus
Madien im Schlafanzug in der Schule
Rini
Juleka
Carlo
Stofftiere
Möchtegern "Bremer Stadtmusikanten"
Julia mit süßem Hütchen
Tobi
Juleko
Mar
Madien & Christo
Alle in Schlafanzügen
Fotos (bei "Busches Eis" - leckere Idee!)

Tobi
Juleko
Katte
Julia - nachdenklich in 16:9
Cat, SÖREN, Nette, Schütte
In Schlafanzügen bei Busches Eis
Mittwoch, 19.04.2006: "Aufstehen"
Die kleine Stadt, nahe der ehemaligen Grenze zweier über mehr als 40 Jahren verfeindeten Militäradministrationen und auf beiden Seiten gegen den Klassenfeind manipulierenden Systeme, erlebte ein nicht enden wollendes Mysterium aus Menschen, die sich eigenartiger nicht hätten verhalten können.
Gemeinschaftlich erschienen sie, scheinbar erneut in Trance befindlich, in Morgenmänteln, mit Zahnputzbechern oder Badehandtüchern.
Reaktionen der hiesigen Bevölkerung in Form von verständnislosen Blicken, verdutzten Gesichtern, Lachern oder (wohl eher rhetorisch gemeinten) Fragen wie: Sind die bescheuert?
sind dabei jedenfalls verständlich, werden aber von den Schülern selbst als das Höchste und Beste angesehen. Es ist für sie wie ein Glücksrausch.
Die Suche nach der Logik dürfte hierbei jedoch ebenso erfolgreich sein, wie Wladimirs & Estragons absurdes Verhalten in Samuel Becketts: Warten auf Godot
.
Fotos:
Henne das Rotkäppchen
Frühstück
Gruppe auf Schulhof
Madien im Bademantel
Hans hällt eine Wasserpistole an seine Schläfe
Marisa, Ynne, Carlo, Schütte
Schnatti, Marisa, Carlo
Antje & Hans
Henne
Cat & Nette
Schütte, Carlo
Biokurs im Lustgarten… Marisa, Schnatti, Johanna
Donnerstag, 20.04.2006: "Zur Arbeit gehen"
Es erscheint wie eine schlechte Pointe eines an sich guten Witzes, aber der abnormale Verlauf dieses kulturell dennoch angesehen und gebilligten Verhaltens dieser Gruppe von 18 bis 19-jährigen Kleinstädtern, erreicht am Donnerstag seinen ersten Höhepunkt. Die Idee ist, dass man nur zum Schein zur "Arbeit" geht, sich also ein zweites Ich in der Form einer eventuell dann doch nicht immer arbeitenden Persönlichkeit zulegt.
Ein zunächst weniger absurd scheinender Vorgang als in den Tagen zuvor, aber ob es das Ziel eines durchschnittlich gebildeten Abituranwärters ist, als transexuelle Hausfrau zu enden, ist dann doch mehr als nur fragwürdig.
Fotos:
Henne & Nette
Henne & Piechi
Henne
Nette
Nette, Rona und StfN
Julia
JuleKa, Hans und Jakob
Cat, Christo und JuleKa
Das Aufbau-Team
SÖREN
Letzter Schultag - Abi '06
*pieppieppiep…klaaack*…
…wir schreiben den 21. April im sechsten Jahr nach dem Millenium. In den Zimmern einiger junger Abituranwärter des Wernigeröder Gerhart-Hauptmann-Gymnasiums leutet der zumeist treue, aber dennoch stets verhasste Gefährte eines jeden Schülers den Tag um Punkt vier Uhr ein.
Unter Qualen, mit aufgequollenen Augen und teilweise noch deutlich benebelt durch eine spätabendliche Veranstaltung in einer lokalen Studenten-Wirtschaft, schleppen sie sich aus ihren Schlafgemächern in Richtung des sich in Reichweite befindlichen Badezimmers und bereiten sich auf den Höhepunkt, den Gipfel, den Olymp ihres großartigen, schulischen Lebens vor; das Ereignis auf das sie schändlich-schöne dreizehn Jahre hingearbeitet hatten, und das nun endlich mit einem wohl verdienten und überaus grandiosen Paukenschlag, einem die Vorstellungskraft übersteigendem Urknall der Glückseligkeit, enden sollte: den letzten, nein, den allerletzten Schultag!
Eine stressige Stunde später trifft sich die durch Glücksgefühle beflügelte Meute zum "kollektiven" Brötchenschmieren, Luftballonaufpumpen und – wer hätte das gedacht? – zum, zumindest für den Großteil, ersten Getränk des Tages.
Der erste Schritt in das unentdeckte, aber an diesem Tag klar zu erkennende, Land. Das Land mit Namen "Zukunft". Diese hochgradig komplexe Welt jenseits unserer Vorstellungskraft, deren Bewohner schon in weiter Ferne laut krächzend zu hören sind.
Fakten
- Was?
- (Aller)letzter Schultag
- Wann?
- Freitag, 21.04.2006, 5Uhr bis teilweise zum nächsten Morgen
- Wo?
- Wernigerode
- Wer?
- Abitur-Jahrgang 2006 des GHGs
Die Namen der 60 Abiturienten
| Shirt-Name | Echter Name |
|---|---|
| AnneMie | Annemarie H. |
| AnneZ. | Anne Z. |
| Antje | Antje |
| Benni | Benjamin |
| Blaschi | Sebastian B. |
| busty | Sebastian M. |
| Carlo | Carlo |
| Caro | Carolin |
| Cat | Katharina H. |
| Christel | Christin |
| Shirt-Name | Echter Name |
|---|---|
| Christo | Christoph H. |
| Der Graf | Alexander |
| Flori | Florian |
| Fritze | Sven |
| Gunki | Phillip |
| H.M."Pelikan" | Hans Martin |
| Hans | Hans |
| Henne | Hendrik |
| Jakob | Jakob |
| Johanna | Johanna |
| Shirt-Name | Echter Name |
|---|---|
| JuleKa | Juliane Ka. |
| JuleKo | Juliana Ko. |
| JuleSchnee. | Juliane S. |
| Juli | Juliane N. |
| Julia | Julia |
| Katte | Katrin |
| Kerstinsche | Kerstin |
| Knobel | Christoph K. |
| Konne | Konrad |
| Linda | Linda |
| Shirt-Name | Echter Name |
|---|---|
| Lisy | Luise |
| Madelaine | Madelaine |
| Madien | Martin Seidling |
| Mar | Martin K. |
| Marc-"Pelikan" | Marc |
| Marisa | Marisa |
| Matze | Martin B. |
| Merten | Merten |
| Nette | Annette |
| Nicey | Anika |
| Shirt-Name | Echter Name |
|---|---|
| Piechi | Sabrina P. |
| Rini | Carina |
| Riti | Ria |
| Robert | Robert |
| Rona | Verena |
| SchmuckBrigitte | Stefan |
| Schnatti | Katharina M. |
| Schütte | Michael |
| Schütti | Christoph S. |
| SÖREN | Sören L. |
| Shirt-Name | Echter Name |
|---|---|
| söri | Sören F. |
| Steffi | Stefanie |
| Stephan | Stephan |
| StfN | Steffen |
| Susanne | Susanne |
| Tobi | Tobias |
| Tollimore | Christian |
| Uschi1 | Sabrina S. [1] |
| Uschi2 | Daniela [1] |
| Ynne | Annemarie M. |
[1] - Möglicherweise auch andersrum
Frühstück mit den Lehrern
Kurz nach eigentlich regulärem Unterrichtsanfang, sprich: Schlag Sieben, war es Zeit für eine schöne Tradition. Initiiert im Jahr zuvor durch nicht weniger verdrehte, sich ähnlich verhaltende Individuen: Das Frühstück mit der Lehrerschaft in der Aula des Gymnasiums!
Immer wieder kehrende Ereignisse gehöhren zudem im Traditionsstandort für moderne Bildung und humanistische Erziehung seit 1538
zum guten Ton, schaffen Solidarität und sind ein Zeichen für ein großteils gut funktionierendes Verhältnis untereinander.
So ist es nicht verwunderlich, dass das letzte Frühstücksmahl, ungelogen als: wirklich gelungen
, bezeichnet werden darf.
Fotos:
Letzter Schultag, erstes Foto: Die Lehrer direkt neben den Schülern
Katte
Riti
Juli
Brötchen-Buffet (davor Anne und Piechi)
Unser Chef
Kerstinsche
Lehrer…
Das "Letzter Schultag"-Programm
Fakten
- Wo?
- Schulhof W-Gebäude des GHGs
- Wann?
- 8:00Uhr bis 9:10Uhr
- Was?
- "Best of" unserer Talentefestbeiträge
Ablauf
- Sehr lauter Einmarsch der Abiturienten!
- Einmarsch der Lehrer
- StfN & Mar begrüßen uns
- Gruppengesang zu "What a wonderful world" (Sam Cooke)
- Rezitation "Der Tantenmörder" (Frank Wedekind) von JuleKa
- "Skandaltanz" zu "Be faithful" (Crooklyn Clan)
- Rezitation des "Plattkopf"s (Bertolt Brecht)
- Gruppengesang zu "Isabelle, je t'aime" (Les Poppys)
- "Herr Graf…" (es hat geklopft)
- Gruppengesang zu "The Flesh Failures (Let the sunshine)" (aus Hair)
- Überranschungssong von Marc-"Pelikan"
- "1, 2, oder 3"-Spiel
- Schulschlüssel im Wackelpudding
Einmarsch mit Tröten und Ballons!
Es kam nunmehr das, was kommen musste: Das unergründliche Verhalten geschlechtsreifer Kleinstädter zur Abschlusszeit.
Es wurde versucht, nicht zu dick aufzutragen, alles geregelt in Maßen. Die Organisatoren machten keine große Sache aus dem Tag der Tage;
Man sponsorte, aus dem Erlös einiger Partys: Sekt und Brötchen im Überfluss, Süßigkeiten für die Zuschauer, einen neuen Anstrich für den "Glaskasten für offizielle Aushänge", bedruckte Poloshirts für jeden Abiturienten, ein Radio für das Mädchenklo, später noch Pizza bzw. Döner für alle und dann noch über Zweihundert mit Helium gefüllte Luftballons. Diese Ballons ließ man zum Teil an die hohe Decke im Flur der Schule steigen, idealerweise für die Menschenhand nicht zu erreichen; aber frei nach Newton: alles was nach oben kommt, kommt auch irgendwann wieder runter. Mit den anderen Ballons und einem erwartungsgemäß ohrenbetäubendem Lärm des nicht mehr ganz unentdeckten Landes, ist man zur Hymne der Burschenschaft "Pelikan humanitas" auf dem Schulhof, ungefähr geordnet in 4er-Reihen, einmarschiert.
Fotos:
Fotos vom eigentlichen "Einmarsch" kommen noch.
Noch ein Soundcheck vor dem Einmarsch
AnneZ. & Caro
AnneZ.
Annemie & im Vordergrund nimmt Madien einen Schluck
Gleich geht's los mit dem Einmarsch…
Lehreraufeinmarsch
Auch die Lehrer wurden feierlich, mit unheimlichem Krach aber auch viel Applaus begrüßt und in extra für diesen Anlass aufgebauten Sitzreihen vor der Bühne platziert.
Fotos:
Die Lehrer erscheinen!
Viele Lehrer auf einem Haufen…
…sehr viele Lehrer.
Die Lehrer sind bereit zum Abheben mit ihren Luftballons!
Junge Leute, Alte Leute
Wir schreiben das Jahr 2056,…
, so eröffnet Hans das Aufsehen erregende Fest. Zwei grauhaarige junge Alte betreten die Bühne mit Mühe und Not, in ihren Armen das [halt, stopp, falscher Text…]
Die Höhepunkte der letzten Talentefeste sollten sie hier noch einmal ankündigen: Ob Skandaltanz, der allgemein bekannte und beliebte Herr Graf
oder GHG-Evergreens wie Isabelle
, Wonderful world
oder Let the sunshine
, alles fand seinen Eingang in die atemberaubende, unvergessliche Show, mit der sich die Dreizehner tief in das Gedächtnis ihres Gymnsiums brennen sollten.
Fotos:
Hans eröffnet das Programm!
Mar & StfN moderieren als "alte Knacker" das Programm des letzten Schultags
Wunderbare Welt
Eine wunderbar erheiternde, aber leicht atonale Umsetzung des Klassikers "Wonderful World" von Sam Cooke.
Fotos:
![]()
Wir wollen auf die Bühne
Gleich geht sie los: Die Extase!
Ab auf die Bühne
Gleich geht es richtig los
What a wonderful world, mit im Durchschnitt mehr als 1‰
Deutlich mehr als 1‰. :o) Marisa & Madelaine: Sing Stars drehen ab. ;)
Fräulein Benni mit Rock und String!
Mord & Todschlag
JuleKa rezitiert in gewohnt sicherer Weise Wedekinds Tantenmörder: "…Ich hab' meine Tante geschlachtet, Meine Tante war alt und schwach; Ich hatte bei ihr übernachtet Und grub in den Kissen-Kasten nach.…"
Fotos:
"Skandal!"

Vor einigen Jahren kam es auf dem Talentefest zu einem handfesten Skandal: Vier junge Mädchen verführten das Publikum mit einem aufreizendem Tanz und zeigten dabei viel nackte Haut, nur verdeckt durch BH und Hotpants.
Kurz darauf kam es zu kleinen Stichelein, die vornehmlich von Seiten des "schwachen" Geschlechts ausgingen. Das ließ einige Personen zu dem Schluss kommen, dass es da eventuell viel mehr um Neid und weniger um die Moral ging. Für die Meisten wird das wohl auch zutreffend gewesen sein…
Da eine Aufbereitung der besten Beiträge aller Zeiten zur Konzeption angedacht war, musste dieser Auftritt selbstverständlich aufgefürt werden.
Man(n) war erfreut.
Fotos:
Noch kein Foto vorhanden. Die Seite ist ja auch eigentlich noch nicht fertig, aber man wollte es so.
"Sie sind ein P!"
Sie sind ein Plattkopf
, und der nach Gemeinschaft quängelnde Mob ist die Elite! Es mag Sie schocken, aber: Sie sind ein P
.
Fotos:
Madien, der Plattkopf, hat koordinative Probleme: Ballon hängt fest.
SchmuckBrigitte nennt Madien einen "P". :(
Riti ist begeistert. :)
AnneZ. & Schütte
"Helium und kleine Zwerge"
Man gebe angetrunkenen Spaßvögeln ein Paar Heliumluftballons und erhalte witzig hohe Klänge. Eine Anspielung auf die guten alten Zeiten vor dem Stimmwechsel, als man noch französisches Liedgut komplett und einstimmig im Sopran singen konnte.
Fotos:
Letzte Vorbereitungen zu "Isabelle"
"Monsieur" dirigiert die kleine Truppe
![]()
Isabelle, je t'aime!
Und jetzt: Lasst die Luftballons fliegen
Da fliegen die Luftballons am Himmel entlang
Herr Graf,… es hat geklopft!
Ein kurzes, prägnantes Theaterstück in verschiedenen Stilen, z.B. "Horror" oder "Der Pate".
Es gibt diverse Textversionen, unsere ist diese:
James: "Herr Graf, es hat geklopft."
Graf: "James, sieh nach wer draußen ist!"
James: "Herr Graf, es ist der Pferdeknecht."
Graf: "James, lass ihn herein."
Pferdeknecht: "Herr Graf, die Pferde sind gesattelt!"
Für die Inszenierung des "Paten" gebrauchten die Darsteller eine schlichte, trockene aber durchaus gute Pointe: "Don Vito, die Spaghetti sind al dente".
Fotos:
Mafia: Lisy & Henne
Don Jakob
Don Jakob und Lisy
Henne, Don Jakob und Lisy
Horror-Hans
Hans & JuleKo
Horror-Hans
Fritze
Es kommen auch hier noch viele Fotos dazu!
Lasst die Sonne rein!
Das LMG hatte zwar das Woodstock-Thema, aber das hat den Musikkurs nicht davon abgehalten das nicht auch nochmal zu machen. Wie auch die anderen Lieder an diesem Tag war die Darbietung a capella, dementsprechend schief aber dennoch lustig hörte es sich auch an. Doch war der Tag so sonnig wie kaum ein anderer; die Götter müssen verrückt sein…
In diesem Sinne: Shine on!
Fotos:
Linda mit Strohhut
Marisa mit Blubberblasen
Juli & Rini
Wolle - Let the sunshine in
Marc-"Pelikan"
Musikkurs 13: Hippie!
Marisa & Madelaine
Polonaise
Rückblende
Mit einem selbst komponierten und getexteten Lied fasste Marc die Jahre am GHG aus seiner Sicht zusammen. Dass man aufgrund unglaublich laut pfeifender Rückkopplungen im Musiksystem kaum etwas verstehen konnte, weil anscheinend irgend so ein Besoffener ein angeschaltetes Micro neben eine der Boxen gelegt hatte, störte aber nur die nüchternen Zuschauer/-hörer. Die hat aber zu diesem Zeitpunkt schon niemand mehr wahrgenommen. Feiern und Spaß haben, das waren die einzigen Dinge, die jetzt noch zählten.
Fotos:
Marc
Wie gesagt: Weitere Fotos folgen.
1, 2 oder 3, letzte Chance: Vorbei!
Wer kennt das nicht? Wie? Sie kennen das Spiel nicht? Schämen sie sich! Erklärung unnötig!
Es gab einen Wettkampf zwischen Lehrern und Schülern um den Erwerb des Schlüssels zur Bildungsstätte. Die Punktevergabe war jedoch so durchsichtig wie Milchglas, so eindeutig wie die Presidentschaftswahlen in den USA im Jahr 2000. Kein Wunder: Musste man doch auf jeden Fall ein Unentschieden erzwingen. Warum? Darum!
Fotos:
Das 1-2-3-Spiel
Katte
Bennis String ist interessanter als das Spiel. :)
Glibber…
Das Unentschieden im "1,2 oder 3"-Spiel hatte zur Folge, dass die Lehrer eine Extra-Aufgabe bekamen. Zugaben sind aber, wie bei jedem Musikkonzert auch: Vorher geplant.
Netterweise wurde der Schulschlüssel in einer Schale voll mit grün-gelb-rotem Wackelpudding versteckt, den einige der trinkfesten Geschöpfe an die Lehrer verfütterten, damit diese zurück in ihre heiligen Hallen durften.
Fotos:
Wackelpudding-
Fütterung. Super Idee *g*
Wackelpudding-
Fütterung
Wackelpudding-
Fütterung
Gehässig! :)
Das Abi-Shirt und der Spruch
Das eigene Poloshirt mit dem selbstgewählten Namen und dem Zeichen der Schule, unserer humanistischen Bildungsstätte; ein Kleidungsstück als Symbol und Erkennungszeichen. Das Zeichen für die Verbundenheit an Schule und den Freunden oder geduldeten und respektierten Mitschülern, die gemeinsam in den vergangenen zwei bis teilweise 13 Jahren Höhen und Tiefen durchliefen.
Der abgedruckte Spruch auf der Rückseite des für die Mädchen rosafarbenen und für die Jungen schwarzen Shirts ist mehr als umstritten und darf sehr wohl, und das wohl auch zu Recht, als arrogant bezeichnet werden. Dennoch sollte man diese Geschichte nicht überbewerten oder gar als beleidigend empfinden, das wäre überzogen!
Für alle, die nicht wissen, um welche so sehr diskutierte Phrase es sich wohl handeln mag, hier nochmal exklusiv:
…die Elite geht!
Der Umzug - Das Partymobil
Es ist eine weitere Art "Sitte", die sich auch schon seit längerem beobachten lässt. Es sind normale Leute wie Du und Ich, nur verhalten sie sich entgegen jeder Logik. Zuerst ist bei der Spezies Abiturient ein verlogenes Schleimerpotential zu erkennen und ebenfalls ein starkes Reueverhalten. So sah man sie nämlich mit Schaufel und Besen bewaffnet über den Pausenhof genau der Örtlichkeit wuseln, auf der sie noch wenige Minuten zuvor chaotisch und aus freien Stücken, mit geplanter Absicht, Süßigkeiten in die Menge der zuschauenden Riege warfen. Warum ordnen sich diese erheblich angetrunkenen Individuen so plötzlich einer Hirarchie unter und fegen den Hof? Die Antwort ist ebenso simpel wie jedes andere schon in den Genen veranlagte Verhalten: Der Drang nach Essen, in diesem Fall ein simples, kleines, rundes im Steinofen gebackenes Stück Teig mit etwas salamihaltigem Belag. Ein weiterer Grund für die Arbeitsmoral: Es folgt die letzte Stufe, die Crema auf der Latte, das angesprochene "übliche Verhalten" an Tagen dieser Art. Ein Umzug durch die Stadt und das "zur Schau stellen".
Trillerpfeifen, Tröten, ca. 60 lautstark artikulierende, oder besser gesagt brüllende junge Leute mit immer wieder aufkommenden selbsternannten Hits, wie: A-bi-tur, keiner weiß warum
(oder abgewandelt: Abitur, keiner wird's bekomm'
), Schaaalaaa-laaa-laaa,…
oder: Kinderwagen, Kinderwagen: Schieb, schieb, schieb!
(dieser Sprachgesang hatte noch andere Strophen), und zu allem dazu noch ein sehr lautes Partymobil. (Das Partymobil "Abitur 2006": ein VW Transporter T4 inklusive eines Anhängers mit einem Diesel-Stromgenerator und einer kräftigen Soundanlage, die jeden Gaffer auf die Straße lockt!)
Die Elite geht… Und gehen, das tat sie sehr wohl: Einmal durch die ganze Stadt, mit kleinen Zwischenstopps an/vor einigen Schulen und dann in Richtung Lustgarten. Dort waren dann einige auch nicht mehr so ganz im Stande zu gehen, machte aber nichts, denn es war ja alles vor Ort: SchmuckBrigitte, der Pizza und Döner für alle orderte, die laute Musikanlage, Getränke en masse und jede Menge partywütige Kollegen vom Musikgymnasium, dem Stadtfeld und der BbS Feldstraße.
Fotos (kurz vorm Umzug):
Ynne, Henne und Cat
Schütti
Knobel & Stephan
Fotos (vom Umzug):
Ein lauter Umzug!
Merten & Henne regeln den Verkehr für das Partymobil
Das Partymobil/der Partybus macht eine Pause!
Christo mit Tröte
Nette & Henne schlafen auf dem Asphalt
Tobi & JuleKo
busty & Matze
Antje & Schütte
Rona & StfN
Madelaine & Merten
AnneMie & Robert
Fotos (Lustgarten):
Benni
StfN
Christel
Christo mit Wasserkanone
Prost Katte!
Madien :o)
Rona
Riti & Madien
SchmuckBrigitte
Die Gruppe im Lustgarten
Antje & JuleKo
Christo
Die Meute im Lustgarten!
Der Erste pennt.
Wer pennt wird zur Bierkastenlagerung verdonnert!
Am Abend
Abends ging die Party dann noch an der Christuskirche oder auch in den örtlichen Clubs weiter: Dann aber in etwas dezimierter Teilnehmerzahl – 13 Jahre Schule schlauchen halt…
Insgesamt war es ein unvergesslicher letzter Schultag, mit vielen netten Ideen und tollen Ereignissen.
Kommentare zum gesamten Tag
- Martin S., 13a
- Während einer kurzen Ruhephase:
Ich fühle mich wie nach einer richtig geilen Party!
- "Volksstimme"
Vorn (v.L.): AnneZ., Uschi2, Caro, Steffi;
hinten (v.L.): Christo, JuleKo, Fritze
Zum Schluss, sagt man, müsse man sich bedanken, aus Anstand. Ich muss mich nicht bedanken, schon garnicht aus Anstand, ich bedanke mich, weil ich es will:
Vielen Dank an Rini, Lisy und Rona, für diese gewaltige Menge an Fotos. Die Auswahl und Nachbearbeitung war arbeitsintensiv, aber ich habe es gern gemacht.
Besten Dank an JuleKa, für die Unterstützung und danke an die anderen "Vorableser", für die zeitintensive Suche nach Fehlern und stilistischen Mängeln in meinem Text.
Ein großes Danke geht an alle Helfer, Sponsoren, Zulieferer und Organisatoren rund um den letzten Schultag! Ohne euch hätten wir garnicht feiern können!
Zuletzt bedanke ich mich auch noch einmal bei meinem Jahrgang, für den diese fantastische Woche und vorallem dieser grandiose letzte Schultag überhaupt erst stattfand! Danke!
Und nun bleibt mir nur noch Zeit, mich zu verabschieden.
Mit freundlichen Grüßen,
Martin Seidling
Wernigerode, 11.06.2006 1
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